Kurzreview: L.A. Noire Remastered

Los Angeles, 40er Jahre, Cole Phelps versucht sich mit seinem Partner an die verschiedensten Kriminalfälle von LA. Während dieser Zeit boomt die Kriminalität in der Großstadt von Kalifornien. Es wird gemordet, geklaut und mit Drogen gedealt. Natürlich eine gute Voraussetzung die Karriereleiter hochzusteigen, allerdings nur, wenn man die Fälle richtig löst…

Spannende Fälle

In L.A. Noire gibt es in den verschiedenen Fällen immer viel Abwechslung. Einmal muss man die Umgebung untersuchen, Verdächtige befragen, Autos verfolgen und sich auf Schießereien einlassen. Die Fälle sind gut designed und bieten storytechnisch eine gute Abwechslung. Ein interessantes Feature ist hierbei, dass man beim Befragen der Personen das Gesicht ablesen muss, die mit echten Aufnahmen ins Spiel eingefügt wurden. Das neuartige System funktioniert gut, verrät an einigen Stellen aber zu viel.

Einige Verbrechen sind einfacher zu lösen, während die anderen wieder komplexer sind. Hin und wieder bekommt man normale Einsätze, die man annehmen kann und sich mit kleinen Überfällen etc. beschäftigen. Mehr verraten werde ich allerdings selbstverständlich nicht, weil ich euch nichts vornehmen möchte. Das Fahrverhalten spielt sich im Vergleich zu GTA V etwas schwammiger, allerdings immer noch gut genug um damit Spaß zu haben. Schießereien fallen in dem Spiel eher klein aus, weil der Hauptfokus auf dem Lösen der Rätseln liegt. Aber in den Abschnitten in denen man schießt, hat man viel Spaß.

Der Protagonist Cole Phelps ist gut getroffen und das Game erzählt im Laufe der Geschichte auch seinen Hintergrund im Pazifikkrieg. Die Spielwelt ist atmospärisch gut gelungen, ist aber wenig abwechselnd und bietet kaum Interaktionen, was aufgrund der Erfahrung mit Rockstar enttäuscht.

 

Gelungene Portierung mit kleinen Schwächen

Die aufgehübschte Version von L.A. Noire verspricht eine bessere Grafik und Auflösung (1080p Switch, Xbox One & PS4, 4K Xbox One X & PS4 Pro). In meinen paar Stunden Spielzeit finde ich den Grafikstil recht gelungen und atmosphärisch. Dennoch hätte man meiner Meinung nach die Grafik noch verbessern können, den es fallen immer wieder zu spät aufploppende Texturen auf und die Bodentexturen sind auch nicht perfekt gelungen. Hier hätte man bei einer Grünfläche noch Gras hinzufügen können.  Auch die Frisuren sehen sehr verwaschen aus und hätte man definitiv besser machen können. Die Beleuchtung im Vergleich zum Original, sowie bestimmte verbesserte Texuren fallen positiv auf. Trotzdem ist die Portierung auf jeden Fall gelungen und Bugs hatte ich bisher nicht entdeckt. Deshalb hat Rockstar Games gute Arbeit geleistet und eine gute Remastered-Fassung released. Bitte mehr davon!

Rockstar Games hat also letztendlich, trotz kleiner Schönheitsfehler, gute Arbeit geleistet. Die aufgehübschte Version lohnt sich allerdings nur für diejenigen, die das Original noch nicht gespielt haben.

Das Spiel erschien ursprünglich 2011, entwickelt von Team Bondi, für PS3, Xbox 360 und PC. Eine HTC-Vive Version soll noch am 15. Dezember folgen.

Getestet auf: PS4

90
Wertung
L.A. Noire
Fazit
L.A. Noire ist ein sehr gutes Remaster von Rockstar Games, welches sich vor allem an Spieler richtet, die L.A. Noire noch nicht gespielt haben. Technisch überzeugt das Spiel definitiv, auch wenn man noch eine Schippe hätte drauflegen können.
Pro
Technik
spannende und abwechslungsreiche Fälle
Gameplay
Atmosphäre
Contra
verbesserungswürdige Grafik
Dustin on Twitter
Dustin
Gamer auf PS4 und PC

spiele am liebsten Action- und Storyspiele

Most Wanted: Red Dead Redemption II

Kommentar verfassen



Wir verwenden für unsere Produktlinks Affiliate-Links von Amazon, Saturn und Media Markt. Darüber finanzieren wir unsere Weihnachtsgeschenke für Twittergewinnspiele und die Serverkosten. Wir wären euch sehr dankbar dafür, wenn ihr uns damit unterstützt.

Wir wünschen euch ein Frohes Fest und ein guten Rutsch ins neue Jahr.