Review: Dragon Ball Xenoverse 2

Der nun schon zweite Teil von Bandai Namcos Spielumsetzung des erfolgreichen 90er Anime Dragon Ball erschien am 25. Oktober für PS4, Xbox One sowie für den PC. Wie der zweite Teil im Vergleich zum ersten meiner Meinung nach abliefert, will ich euch nun erzählen.

 

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Story
 
Auch im zweiten Teil von Dragon Ball Xenoverse muss, bzw. darf, man sich seinen eigenen Charakter erstellen, mit dem man dann der Zeitpatrouille beitritt, um wieder einmal die Vergangenheit, die von Bösewichten zum Nachteil unserer Helden verändert wird, zu retten.
 
Obwohl ich die Fähigkeit und den Gedanken des Zeitreisens sehr mag und unter anderem auch deswegen Spiele, wie Life is Strange, aber auch den ersten Teil von DB Xenoverse, sehr liebe, ist genau das meiner Meinung nach der größte Kritikpunkt an diesem Spiel, denn, bis auf ein paar kleine Änderungen und Zusatzinhalten, ist die Story die gleiche und man muss wieder die Erde von Radditz, Freezer und Co befreien, wie im ersten Teil. Zwar sind auch einige aktuelle Charaktere, wie Black Goku, der in Dragon Ball Super (die aktuelle Dragon Ball Staffel) vorkommt, im Spiel enthalten, aber im Grunde ist es dasselbe, wie der erste Teil, nur mit hübscherer Grafik. Leider. 
 
Was ich sehr positiv an der Story finde: Wenn man den ersten Teil gespielt hat, kann man seinen Charakter in den zweiten Teil transferieren und kann ihn zum Helden der Stadt machen, dem eine riesige Statue in der Stadtmitte gewidmet ist.
 
Story: 6/10 Punkten
 
Gameplay
 
Auch am Gameplay hat sich im Vergleich zu DB Xenoverse 1 nicht viel verändert. Man hat immer noch Schlag- und Trittkombos, sowie spezial Angriffe, mit denen man die Gegner bekämpfen kann. Auch das aufleveln und skillen des eigenen Charakters hat sich gegenüber zum Vorgänger nicht geändert. Auch das Meister System, bei dem man seine Lieblingscharaktere wie Piccolo, Son Gohan und Co dazu bringen kann, einen zu trainieren, um ihre Attacken zu lernen, ist wieder verbaut. Also in Sachen Gameplay bleibt alles beim alten.
 
Gameplay: 7/10 Punkten
 
Technik
 
Nun sind wir bei dem Punkt angelangt, weswegen sich Dragon Ball Xenoverse 2 im Vergleich zum Vorgänger wirklich lohnt: Der Technik, bzw. der Grafik. Also die Grafik in Dragon Ball Xenoverse 1 hat mich schon sehr beeindruckt, aber im zweiten Teil hat sich das Entwicklerstudio Dimps selbst übertroffen. So eine gute Grafik hab ich selten bisher bei anderen Spielen erlebt. Sehr detailreich und auch farbintensiv. Top!
 
Technik: 10/10 Punkten
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Fazit
 
Für die, die den ersten Teil gespielt haben finde ich es echt schade, dass man die Story so nah am Vorgänger gebaut hat. Zwar ist es ein echt cooles Gimik, dass der erste erstellte Charakter zum großen Retter der Stadt wird mit einer eigener Statue, aber trotdem für den Preis von 70€ nicht wirklich ein großer Kaufgrund, wenn man den Vorgänger hatte. Meiner Meinung nach gleichen die neuen Charaktere, wie eben Black Goku, sowie die überaus gelungene Grafik, die etwas fehlende neue Story wieder aus. Alles in allem werden Dragon Ball Fans, ob sie den ersten Teil nun gespielt haben oder nicht, auch mit dem zweiten Teil von Dragon Ball Xenoverse viel Spaß haben.
 
Getestet: Playstation 4 Review Copy
Releasedatum: 25. Oktober
Plattformen: PS4/Xbox One/PC
 
Gesamtwertung: 23/30 Punkten
Mirco

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